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Oktober 2015

Re i sen und Fre i ze i t

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Dr. Angelika Winzig (WKO)

mit Firmengründer Fried-

rich Buchschartner sen.

Maria und Gottfried Buchschartner (Bildmitte) mit der

gesamten Belegschaft der Firma Buchschartner Kanal-

service GmbH.

Bilder: Fa. Buchschartner

Johann Dittlbacher (Bürgermeister von

Tiefgraben), Dr. Angelika Winzig, Josef

Heim, Maria und Gottfried Buchschartner.

60-jähriges Firmenjubiläum gefeiert

Die Firma Kanalservice Buchschartner lud zum Sommerfest und ehrte verdiente Mitarbeiter

Da lachte auch die Sonne,

als Anfang Juli die Firma Ka-

nalservice Buchschartner viele

Reinhalteverband-Geschäftsfüh-

rer und deren Mitarbeiter, Bür-

germeister,

Geschäftspartner,

Nachbarn, Familienmitglieder

und Freunde zum Sommerfest

lud. Gleichzeitig wurde dieses

Fest auch zum Anlass genom-

men, um langjährige Mitarbeiter

zu ehren. Dazu waren Angelika

Winzig und Josef Renner von

der oberösterreichischen Wirt-

schaftskammer gekommen. Seit

33 Jahren gehört Josef Heim

zum

Familienunternehmen

Buchschartner und ist damit

der Mitarbeiter mit der längs-

ten Dienstzeit. Aber nicht nur

er durfte sich über eine Ehrung

freuen. Die Repräsentanten der

Wirtschaftskammer gratulierten

auch Fritz Buchschartner, der

vor genau 60 Jahren gemeinsam

mit seiner Frau Johanna die Fir-

ma gegründet hat.

Zunächst beschäftigte sich das

Unternehmen vorwiegend mit

Erdbewegungen,

Müllabfuhr

und Transporten. 1965 wurde

dann die Sparte Grubendienst

gegründet, um die sich fortan

Firmenchefin Johanna Buch-

schartner (leider im März 2015

unerwartet und viel zu früh im

84. Lebensjahr verstorben) mit

viel Einsatz und Engagement

gekümmert hat.

1966 konnten mit zwei Mit-

arbeitern beim Grubendienst

95.105 Schilling (€ 6.911,-) er-

wirtschaftet werden. Trotzdem

wurde schon im März des selben

Jahres bei der Firma Steyr-Daim-

ler-Puch AG ein Saug-LKW

Steyr 680 um 208.380 Schilling

(€ 15.144,-) und bei der Firma

Georg Heiss aus Seekirchen eine

Vakuumpumpe um 7.000 Schil-

ling ( € 509.-) angekauft.

Heute wird in zweiter Gene-

ration mit Gottfried und Maria

Buchschartner, sowie rund 20

Mitarbeitern und einem Fuhr-

park und Geräten auf dem neu-

esten Stand der Technik, ein

Jahresumsatz von nicht ganz

zwei Millionen Euro erzielt.

Zum Vergleich: Heute kostet ein

Saug- und Spülfahrzeug rund

300.000 Euro.

Besonders stolz und dank-

bar macht Gottfried und Maria

Buchschartner, dass die weitere

Zukunft für das Familien-Unter-

nehmenBuchschartnerKanalser-

vice durch die dritte Generation

gesichert ist, nachdem bereits

die Söhne Markus und Gottfried

jun. sowie Tochter Maria jun. im

Unternehmen tätig sind.

Registrierkassenpflicht und andere Verrücktheiten

Die Ö-Wirtschaft besteht zu 90

% aus Betrieben bis neun Mit-

arbeiter. 60 % aller Unterneh-

men sind Ein-Person-Unterneh-

men. Diese Betriebe tragen die

österreichische Wirtschaft.

Wie bekannt zahlen große Kon-

zerne in Österreich kaum Steu-

ern, doch bestimmen diese in-

zwischen die Gesetzgebung, die

zum großen

Teil von der

EU kommt

(25.000 Lob-

byisten ar-

beiten in Brüssel um ihre Inte-

ressen durchzusetzen).

Diese staatstragenden Kleinst-

betriebe werden mit verrückten

Auflagen und

Gesetzen ge-

fährdet und

als kriminell

dargestellt.

Und was macht die mit Zwangs-

mitgliedsbeiträgen gemästete

Interessensvertretung

(Wirt-

schaftskammer)? Sie führt bei-

spielsweise mit der ÖVP in der

Regierung eine Registrierkas-

senpflicht ein, treibt den TTIP

Freihandel voran und fördert

damit genau die Zerstörung je-

ner Kleinbetriebe.

Fritz Loindl

Oberwang