250 Jahre Prangerschützen Eugendorf
Mit einem dreitägigen Jubiläumsfest begingen die „Prangerschützen Eugendorf“ das 250-jährige Gründungsjubiläum.
Zu den Feierlichkeiten konnten die Mitglieder der Prangerschützen Eugendorf unter der Leitung von Hauptmann Josef Ebner und dem Festobmann Hermann Ofner sehr viele befreundete Schützenkompanien aus Salzburg, aber auch aus Oberösterreich und Bayern begrüßen. Eine große Anzahl von Musikkapellen umrahmten dieses große Fest.
Die Eugendorfer Prangerschützen zählen heute rund 90 aktive und unterstützende Mitglieder.
Die Gründung der Schützen erfolgte im Jahr 1776, also in einer Zeit, als das Erzstift Salzburg noch ein selbständiger Staat war, eingebettet in das Hl. Römische Reich. Seit damals begleiten die Schützen kirchliche Hochfeste. Aber auch bei weltlichen Anlässen sind sie ein fester Bestandteil des Ortslebens. Bereits 1798 wurde schriftlich festgehalten, dass mit den Salven „Freud und Ehr“ gezeigt werden sollen. Ein Grundsatz der auch im 250jährigen Bestandsjubiläum uneingeschränkt gilt.
Unter den Gratulanten zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum waren auch Landesschützensuperior Richard Weyringer, der den geistlichen Teil der Feierlichkeit gestaltete, der Bezirkskommandant der Flachgauer Schützen Major Ing. Christian Stieger, der Bürgermeister von Eugendorf Robert Bimminger und der aus Eugendorf stammende Flachgauer Landtagsabgeordneter Dr. Josef Schöchl. Dieser betonte: „Die Prangerschützen Eugendorf sind tief im Dorfleben verwurzelt, weil sie bei allen besonderen Momenten im Ort, bei kirchlichen und weltlichen Festen ganz wesentlich mitwirken.“
Im Bild von links: Landesschützensuperior Richard Weyringer, Vizebürgermeister Matthias Sommerauer, Schützenhauptmann Josef Ebner Fahnenmutter MMag. Eveline Bimminger, Bezirksschützenkommandant Major Christian Stieger, Fahnenpatin Anna Wallner, Festobmann Hermann Ofner, Landtagsabgeordneter Dr. Josef Schöchl, Vizebürgermeisterin Eveline Bayrhamer und Bürgermeister Robert Bimminger. Bild: Schöchl -9. Juni 2026-
